FAQ · 20 FRAGEN

Alle Fragen, ehrlich beantwortet.

Von der Frage, wer am Ende anruft, bis zur Frage, warum wir keine 100 Briefe testen. Wenn Ihre Frage fehlt, stellen Sie sie im Erstgespräch.

Zusammenarbeit und Ergebnis

Übernehmen Sie auch das Follow-up und die Terminvereinbarung, oder liefern Sie nur Briefe und Leads?

Den kompletten Prozess bis zum Anruf liefern wir in jedem Fall: Scan-Benachrichtigung in Echtzeit, festes Anruf-Timing, Gesprächsleitfaden und CRM-Anbindung. Das Telefonat selbst führt im Standardfall Ihr Vertriebsteam oder Ihr Telefonist, denn niemand erklärt Ihr Angebot besser als Sie, und der Aufwand ist minimal: Sie sehen, wer gerade Interesse zeigt, und greifen zum Hörer. Bei Bedarf übernehmen wir auch das: Follow-up-Anrufe und Terminvereinbarung durch uns, und Sie bekommen den fertigen Termin in den Kalender. Was davon zu Ihnen passt, klären wir im Erstgespräch.

Können wir erst einmal 100 Briefe testen?

Das können Sie, nur lernen Sie dabei nichts. Kaltakquise ist ein Zahlenspiel: Bei 100 Briefen erkennen Sie kein Muster, jede Reaktion ist Zufall, und eine Kampagne lässt sich damit nicht optimieren. Wer Ihnen solche Mini-Tests anbietet, hat wahrscheinlich wenig Erfahrung mit Kaltakquise. Wir arbeiten stattdessen mit A/B-Tests: Mehrere Varianten von Text und Video laufen parallel, jede mit genug Empfängern, um den Gewinner zu erkennen. Der Gewinner wird dann skaliert. Unser Ziel ist nicht, Briefe zu verschicken, sondern Kunden zu gewinnen. Welche Stückzahl dafür in Ihrem Markt sinnvoll ist, rechnen wir im Erstgespräch durch.

Was heißt „alles aus einer Hand“ konkret?

Sie liefern Ihr Angebot und Ihre Zielgruppe. Alles andere übernehmen wir, von der Recherche der Wunschkunden über Text, Video und Produktion bis zum fertigen Gesprächsleitfaden für den Anruf, und auf Wunsch bis zur Terminvereinbarung. Für Sie heißt das: eine Entscheidung, ein Ansprechpartner, ein laufender Kanal statt einer Kampagne, um die Sie sich kümmern müssen.

Für wen ist BlueLetter geeignet, und für wen nicht?

BlueLetter ist ausschließlich für B2B-Unternehmen, die andere Unternehmen gewinnen wollen. Ideal bei erklärungsbedürftigen Angeboten mit einem Auftragswert ab etwa 5.000 €, zum Beispiel SaaS und IT-Dienstleistungen, Beratung und Agenturen, Personalberatung, M&A und Unternehmensnachfolge, Industrie und Maschinenbau oder Gewerbeimmobilien. Nicht geeignet ist der Kanal für B2C-Massenwerbung oder Produkte mit sehr kleinen Auftragswerten: Dort trägt die Wertigkeit eines handgeschriebenen Briefs die Kosten nicht.

Wie lange dauert es bis zum ersten versendeten Brief?

In der Regel zwei bis drei Wochen vom Erstgespräch bis zur ersten Zustellung: Woche 1 Zielkunden-Recherche und Strategie, Woche 2 Brieftext, QR-Videos und Produktion, danach Versand. Ab Woche 3 laufen die ersten Scans und Gespräche.

Was passiert im kostenlosen Erstgespräch?

In 30 Minuten klären wir: Passt Ihr Angebot zum Kanal? Wer sind Ihre Wunschkunden, und wie viele davon gibt es? Wie sähe Ihre Blauer-Brief-Kampagne konkret aus, inklusive realistischer Erwartung an Antwortquoten und Zeithorizont? Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung. Wenn der Kanal für Sie nicht funktioniert, sagen wir Ihnen das direkt.

Rechtliches

Ist das überhaupt DSGVO-konform, und droht mir eine Abmahnung?

Das ist der große Vorteil gegenüber Cold E-Mails: Werbe-E-Mails ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung sind in Deutschland nach § 7 Abs. 2 UWG unzulässig, auch im B2B, und werden regelmäßig abgemahnt. Adressierte Briefwerbung an Geschäftsadressen ist dagegen grundsätzlich zulässig. Datenschutzrechtlich stützt sie sich auf das berechtigte Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); Erwägungsgrund 47 der DSGVO nennt Direktwerbung ausdrücklich als mögliches berechtigtes Interesse. Wir verarbeiten ausschließlich geschäftliche Kontaktdaten aus öffentlich zugänglichen Quellen und beachten Widersprüche konsequent. (Hinweis: keine Rechtsberatung.)

Der Brief

Sieht man den Briefen an, dass eine Maschine geschrieben hat?

Nein. Die Briefe werden von Schreibrobotern mit einem echten Stift auf echtem Papier geschrieben, mit natürlichen Schwankungen in Druck, Neigung und Buchstabenform. Kein Druckverfahren, keine Handschrift-Schriftart: Der Stift hinterlässt fühlbare Spuren im Papier, genau wie bei einem von Hand geschriebenen Brief.

Wie lang ist so ein Brief?

Kurz. Ein handgeschriebener Brief, der eine ganze DIN-A4-Seite füllt, verrät sich selbst: Niemand schreibt seinem Wunschkunden eine Seite Fließtext von Hand, und der Empfänger spürt sofort, dass hier ein Werbetext in Handschrift gegossen wurde. Unsere Briefe haben die Länge einer persönlichen Notiz: wenige Sätze, ein konkreter Anlass, ein Grund, den QR-Code zu scannen. Alles Weitere erklärt das Video, und danach das Gespräch.

Welches Format haben Brief und Umschlag?

DIN A5 im C6-Umschlag, also das Format, in dem persönliche Schreiben und Karten verschickt werden. DIN A4 im Standard-Fensterumschlag ist dagegen das Format von Rechnungen, Behördenpost und Werbebriefen: Es löst beim Empfänger genau das Gefühl aus, das wir vermeiden wollen, nämlich Druck und Massenversand. Der kleinere Bogen zwingt außerdem zur Kürze, und ein blauer C6-Umschlag mit handgeschriebener Adresse liegt auf jedem Stapel oben.

Können wir unsere eigene Handschrift und Unterschrift verwenden?

Ja. Standardmäßig schreiben wir in einer unserer Handschriften, und Sie wählen die aus, die zu Ihnen passt. Auf Wunsch digitalisieren wir aber Ihre eigene Handschrift oder die einer Person aus Ihrem Team: Sie schreiben uns einmal eine Vorlage, danach entstehen alle Briefe in genau dieser Schrift. Dasselbe gilt für die Unterschrift. Wir übernehmen Ihre echte Signatur, damit unter jedem Brief tatsächlich Ihr Name steht und nicht irgendein Schriftzug.

Mit welchen Stiften wird geschrieben?

Standard sind Gelstifte in Blau. Sie schreiben gleichmäßig, trocknen schnell und sehen auf dem Papier sehr nach echtem Schreiben aus. Der Stift ist aber frei wählbar: ein Füller für einen eleganteren, variableren Schriftzug, schwarze statt blauer Tinte, oder eine andere Strichstärke. Sagen Sie uns, was zu Ihrer Marke passt, dann schreiben wir damit.

Sehen wir den Brieftext, bevor er verschickt wird?

Immer. Es wird nichts produziert und nichts verschickt, bevor Sie freigegeben haben. Sie bekommen den Entwurf, ändern daran, was Sie ändern möchten, und erst danach schreibt die Maschine los. Dasselbe gilt für die Handschrift und das Video-Konzept.

Warum ausgerechnet ein blauer Umschlag?

Weil er das Gespräch öffnet. Zwischen weißen Fensterumschlägen fällt ein blauer, handbeschriebener Brief sofort auf und wird zuerst geöffnet. Und danach wird er zum Anker: „Ich rufe wegen des blauen Briefs an“ ist ein Satz, den das Sekretariat zuordnen kann und der Sie durchstellen lässt. Aus Kaltakquise wird ein warmer Gesprächseinstieg.

QR-Code und Video

Was genau passiert, wenn der Empfänger den QR-Code scannt?

Zwei Dinge. Erstens: Der Empfänger landet auf einem individuellen Video, das ihm Ihr Angebot persönlich erklärt, zugeschnitten auf ihn und seine Situation. Zweitens: Sie erhalten in Echtzeit eine Benachrichtigung, dass genau dieser Brief gescannt wurde. Jeder Brief trägt seinen eigenen Code, Sie wissen also immer, wer gerade Interesse zeigt. Der perfekte Moment für Ihren Anruf.

Wie viele Empfänger scannen den QR-Code tatsächlich?

Mehr, als man von kalter Akquise erwartet: Bei 1.500 versendeten blauen Briefen lag die Scanrate bei rund 24 %. Fast jeder vierte Empfänger hat sich also von sich aus das Angebots-Video angesehen. Geschätzt ist daran nichts, denn jeder Brief trägt seinen eigenen QR-Code, und jeder Scan wird einzeln erfasst. Und jeder dieser Scans ist ein Anruf, der danach nicht mehr kalt ist.

Muss ich für die QR-Videos hunderte Videos aufnehmen?

Nein. Sie stellen sich einmal kurz vor die Kamera und nehmen zwei bis drei kurze Varianten auf. Das war es. Welche Variante ein Empfänger zu sehen bekommt, hängt davon ab, was auf ihn zutrifft. Persönlich wirkt es trotzdem bei jedem Einzelnen: Sie selbst sind im Bild immer gleich, aber der Hintergrund hinter Ihnen wird für jeden Empfänger automatisch ausgetauscht. Wer scannt, sieht also seine eigene Firma hinter Ihnen, während Sie sprechen. Für ihn sieht es aus wie ein Video, das nur für ihn gedreht wurde. Um die Technik dahinter kümmern wir uns komplett.

Und wenn der Empfänger den QR-Code gar nicht scannt?

Dann läuft alles ganz normal weiter. Der Scan ist ein Bonus, kein Muss: Er verrät Ihnen nur den besten Moment für den Anruf. Bleibt er aus, wird trotzdem angerufen, einfach nach dem festen Zeitplan aus Ihrem Ablauf. Der Brief liegt ja trotzdem auf dem Schreibtisch, und der Satz „Ich rufe wegen des blauen Briefs an“ wirkt auch dann.

Ihre Frage war nicht dabei?

Im Erstgespräch sprechen Sie direkt mit Semih, dem Gründer. 30 Minuten, unverbindlich, und wenn der Kanal für Sie nicht passt, sagen wir Ihnen das direkt.

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